Inter Cars skaliert die Automatisierung mit TecCom
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Wenn ein Unternehmen in großem Maßstab arbeitet, können selbst kleine Ineffizienzen im Bestellmanagement schnell erhebliche Auswirkungen haben: mehr manueller Aufwand, mehr Fehler und längere Reaktionszeiten für Kunden, die dringend Ersatzteile benötigen.
In diesem Interview erklärt Adam Dziuba, stellvertretender Leiter der Produktentwicklung bei Inter Cars, wie TecCom dazu beiträgt, Expressbestellungen zu beschleunigen, Fehler durch Echtzeit-Datenaustausch zu reduzieren und die Kommunikation mit großen Lieferanten zu standardisieren. Gleichzeitig gewinnt das Team mehr Zeit für wertschöpfende Aufgaben.
Die wichtigsten Ergebnisse
Automatisierung im großen Maßstab: Inter Cars hat deb Großteil seiner Expressbestellprozesse mit TecCom automatisiert und den manuellen Aufwand dadurch deutlich reduziert.
Schnellere Bestellungen: Der Echtzeit-Austausch von Lager- und Bestandsinformationen beschleunigt die Beschaffung und ermöglicht schnellere Reaktionen.
Weniger Fehler: Weniger Abstimmung per E-Mail reduziert Fehler, die durch veraltete Bestands- oder Preisinformationen entstehen.
Freigesetzte Kapazitäten: Durch die Automatisierung wurde bei repetitiven Aufgaben rund um Expressbestellungen ein Arbeitsvolumen freigesetzt, das zwei Vollzeitstellen entspricht. Die betreffenden Mitarbeitenden übernehmen heute wertschöpfendere Aufgaben.
Standardisierte Lieferantenkommunikation: TecCom schafft einen einheitlichen Kommunikationskanal für große Lieferanten und macht individuelle Integrationen mit einzelnen Lieferantensystemen überflüssig.
Nächste Schritte: Die Migration auf TXML 5.0 und der weitere Ausbau automatisierter Prozesse.
Inter Cars auf einen Blick
Inter Cars ist einer der größten unabhängigen Autoteilehändler Europas und Marktführer in Mittel- und Osteuropa. Das Unternehmen ist in 20 Ländern aktiv und verfügt über ein europäisches Logistikzentrum, ein Zentrallager sowie acht regionale und 18 lokale Lager.
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2024 erzielte Inter Cars einen Umsatz von 4,56 Milliarden Euro, ein Plus von rund 15 % gegenüber dem Vorjahr, und baute seine Marktposition in allen Regionen weiter aus. Mit mehr als 1.600 Lieferanten, über 600 Filialen, 300.000 Stammkunden sowie einer hochautomatisierten Logistik- und IT-Infrastruktur bedient Inter Cars ein breites Spektrum an Segmenten, darunter Pkw, Nutzfahrzeuge, Motorräder und Werkstattausrüstung.
Um dieses Wachstum effizient zu unterstützen, investiert Inter Cars kontinuierlich in automatisierte Lager, Datenplattformen und KI-gestützte Planung. Ziel ist es, Skalierbarkeit, Effizienz und digitale Vernetzung miteinander zu verbinden.
TecCom spielt dabei eine wichtige Rolle: Inter Cars nutzt die Plattform, um Expressbestellungen zu automatisieren und die Kommunikation mit Lieferanten zu standardisieren. So lassen sich Beschaffungsprozesse beschleunigen sowie manueller Aufwand und Fehler reduzieren.
Adam, könnten Sie sich und Ihre Rolle bei Inter Cars kurz vorstellen?
Adam: Mein Name ist Adam Dziuba und ich bin seit 18 Jahren bei Inter Cars. Angefangen habe ich in der Produktentwicklung und im Laufe der Jahre verschiedene spezialisierte Aufgaben übernommen. Heute bin ich stellvertretender Leiter der Produktentwicklung. Unser Bereich umfasst rund 60 Mitarbeitende, und wir arbeiten im Tagesgeschäft eng mit verschiedenen Lösungen von TecAlliance.
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Wann begann Inter Cars mit der Nutzung von TecCom-Lösungen und welche nutzen Sie heute?
Adam: Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren mit TecAlliance zusammen. TecDoc-Daten sind fester Bestandteil unserer täglichen Prozesse, und TecCom spielt eine zentrale Rolle in der Kommunikation und Abwicklung mit unseren Lieferanten. Wir nutzen TecCom, um Bestellungen aufzugeben und Lagerverfügbarkeiten in Echtzeit zu prüfen.
Wer nutzt TecCom bei Inter Cars?
Adam: In meinem Bereich wird die Abwicklung von Expressbestellungen von einem Manager und vier Mitarbeitenden betreut. Entscheidend ist jedoch, dass ein Großteil des Prozesses automatisiert abläuft und nicht jede Bestellung einzeln manuell bearbeitet werden muss.
Rund 95 % der Lieferanten, mit denen wir über TecCom zusammenarbeiten, können Bestellungen automatisiert empfangen. Damit ist TecCom für uns ein wichtiger Kommunikationskanal, insbesondere weil die meisten unserer wichtigsten Lieferanten bereits angebunden sind.
Wie war das Management von Expressbestellungen vor TecCom organisiert?
Adam: Der Prozess basierte hauptsächlich auf manueller Kommunikation, also auf Telefonaten und E-Mails. Wir schickten dem Lieferanten eine Anfrage, warteten auf eine Rückmeldung zur Verfügbarkeit und mussten anschließend häufig noch Details wie Preise oder Lieferzeiten klären.
Aus heutiger Sicht wirkt dieser Prozess sehr umständlich. Die größte Herausforderung bestand darin, dass sich Informationen während dieser Abstimmung bereits wieder ändern konnten. Wenn ein Lieferant beispielsweise erst am nächsten Tag antwortete, konnten sich Bestände oder Preise inzwischen geändert haben. Das führte zu Verzögerungen und Fehlern.
Wie verarbeiten Sie heute Bestellungen und welcher Anteil läuft über TecCom?
Adam: Es ist schwierig, einen allgemeinen Durchschnitt über alle Lieferanten hinweg zu nennen, da nicht alle Segmente gleichermaßen über TecCom abgedeckt sind. Lieferanten aus Bereichen wie Marine oder Motorrad sind beispielsweise teilweise nicht angebunden.
Bei unseren wichtigsten Lieferanten im Pkw-Segment ist TecCom jedoch ein zentraler Bestellkanal. Auch intern unterscheiden wir zwischen verschiedenen Bestellarten: Eine Abteilung kümmert sich um Lagerbestellungen, während sich ein anderer Bereich, darunter mein Team, auf Expressbestellungen konzentriert. Beide Bestellarten können über TecCom abgewickelt werden.
Was waren die Hauptgründe für die Wahl von TecCom Order?
Adam: Der größte Vorteil ist die Geschwindigkeit: Bestellungen können schnell abgewickelt werden, und wir haben sofort Zugriff auf aktuelle Bestandsinformationen. Gleichzeitig ermöglicht uns TecCom, Prozesse zu automatisieren. Das ist eine erhebliche Verbesserung gegenüber den früheren manuellen Abläufen.
Ein weiterer wichtiger Vorteil ist, dass wir sowohl die Quantität als auch die Qualität steigern können. Wir bearbeiten mehr Bestellungen und reduzieren gleichzeitig Fehler, weil uns die relevanten Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen.
Hinzu kommt ein weiterer entscheidender Punkt: Lieferanten stellen ihre Expressbestelldaten über TecCom bereit, und wir können diese Informationen direkt in unsere Systeme integrieren. Aktuelle Verfügbarkeitsinformationen jederzeit direkt abrufen zu können, ist für uns sehr wertvoll.
Wie unterstützt TecCom die Standardisierung über Lieferanten hinweg?
Adam: Viele Lieferanten arbeiten mit eigenen Systemen. Sind sie jedoch über TecCom angebunden, können wir über einen standardisierten Prozess kommunizieren. Dadurch müssen wir unsere Abläufe nicht für jeden Lieferanten individuell anpassen.
Stattdessen können wir einen einheitlichen Prozess automatisieren und über eine große Zahl von Lieferanten hinweg skalieren. Für ein Unternehmen unserer Größe ist das ein erheblicher Vorteil.
Können Sie den wirtschaftlichen Nutzen der Automatisierung quantifizieren?
Adam: Konkrete KPIs oder Prozentwerte kann ich nicht nennen, aber die Auswirkungen sind deutlich. Wir sparen Zeit, und Zeit ist letztlich auch ein Kostenfaktor. Gleichzeitig reduzieren wir Fehler.
Ein sehr greifbarer Vorteil ist, dass wir einen Arbeitsaufwand einsparen konnten, der etwa zwei Vollzeitstellen entspricht und zuvor hauptsächlich für Expressbestellungen anfiel. Wir haben dabei keine Stellen abgebaut. Durch die Automatisierung von Routinetätigkeiten können die betreffenden Kolleginnen und Kollegen heute andere Aufgaben übernehmen, die einen höheren Mehrwert für das Unternehmen schaffen.
Wie würden Sie die Zusammenarbeit mit TecAlliance beschreiben?
Adam: Sehr gut. Ich arbeite seit etwa sieben oder acht Jahren mit Magdalena Czechowska und seit Kurzem auch mit Krzysztof Wojtasik zusammen. Beide sind sehr hilfsbereit und gut erreichbar. Wenn wir Unterstützung benötigen, genügt ein Anruf oder eine Nachricht. Bei Herausforderungen reagieren sie schnell und unterstützen uns dabei, eine Lösung zu finden.
Was sind die nächsten Schritte in Ihrer Zusammenarbeit?
Adam: Unsere unmittelbare Priorität ist es, unsere Systeme auf den neuen TecCom-Standard TXML 5.0 vorzubereiten. Dafür sind auf unserer Seite technische Anpassungen erforderlich, aber diese Investition lohnt sich, weil sie unsere Prozesse noch robuster und zuverlässiger macht.
Stabilität und Zuverlässigkeit sind für uns besonders wichtig. Jede Verbesserung, die Fehler oder Systemunterbrechungen reduziert, schützt unmittelbar unser Geschäft. Denn Ausfallzeiten bedeuten verlorene Zeit, verlorene Bestellungen und letztlich auch entgangenen Umsatz.
Vielen Dank für das Interview!
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Schneller bestellen mit weniger Aufwand?
Mit TecCom können Sie Ihre Beschaffung automatisieren und effizienter mit Ihren Lieferanten zusammenarbeiten.