Köln, 6. Mai 2020 – TecAlliance, der weltweit führende Daten-Spezialist im Automotive Aftermarket, sieht die Entscheidung zur Verschiebung der Automechanika Frankfurt auf 2021 positiv. „Viele Aussteller müssten bei einer Durchführung Anfang September dieses Jahres genau jetzt in die heiße Phase der Planung einsteigen. Das ist mit hohen Kosten für Personal und die Produktion der Stände verbunden. Die Entscheidung zur Verschiebung zum jetzigen Zeitpunkt gibt allen Beteiligten die in dieser besonderen Situation zwingend notwendige Planungssicherheit und zeigt, dass sich die Messe Frankfurt auch der wirtschaftlichen Risiken der Aussteller bewusst ist“, erläutert Christian Müller, Vice President Marketing bei TecAlliance.

Nach der Einschätzung von Müller biete die Verschiebung auf 2021 sowohl auf Seiten der Aussteller als auch für die Automechanika selbst Chancen umzudenken. In der aktuellen Situation würden in vielen Bereichen Entwicklungen bedingt durch die Digitalisierung vorweggenommen. Auch beim Thema Events gelte es, Strategien zu entwickeln, wie eine globale Zielgruppe „remote“ erreicht werden kann. „Der Automotive Aftermarket ist dafür gewappnet und viele kreative Köpfe werden interessante Konzepte präsentieren. Auch die Automechanika selbst wird sich ein Stück weit neu erfinden und aufstellen müssen, um sich an die ‚neue Realität‘ anzupassen. Wünschenswert wäre hierbei ein kreativer Diskurs mit der Branche, der die Aussteller mit in die Konzeption einbezieht“, so Müller.

Große Präsenzveranstaltungen müssen nach Meinung des TecAlliance Marketing Chefs digitaler werden. In der Technologiebranche sehe man, dass große Messen vor allem als Plattform genutzt würden, um eine globale Zuhörerschaft über digitale Kanäle zu erreichen. Hier könnten vor allem kleinere Unternehmen, denen das technische Know-how dazu fehlt, durch eine entsprechende Infrastruktur vor Ort unterstützt werden. „In Zukunft werden sich die Veranstaltungen durchsetzen, die die beste Plattform für eine globale Kommunikation bieten. Hier muss sich die Branche auch ein Stück weit öffnen und versuchen Player aus anderen Branchen mit Schnittmengen zum Automotive Aftermarket zu integrieren. Auch „Event-im-Event-Konzepte“ für Produktpräsentationen müssen stärker berücksichtigt werden, damit die Unternehmen nicht vermehrt auf eigene Veranstaltungen setzen. Die Automechanika Frankfurt ist für uns auch im nächsten Jahr das wichtigste globale Branchenevent und wir werden unser Messekonzept weiterentwickeln, um uns auch zukünftig adäquat als die technologische Schnittstelle der Branche zu präsentieren“, so Müller.

TecAlliance bietet bereits viele digitale Veranstaltungen für sein gesamtes Produktportfolio an und weitet diese im Zuge der Corona-Pandemie weiter aus. Für den „Global Data Supplier Award“, mit dem auf der Automechanika Frankfurt der beste zertifizierte Datenlieferant geehrt werden sollte, wird nun auch an einem rein virtuellen Veranstaltungskonzept gearbeitet.