Stadt Bedburg startet Pilotprojekt zur Digitalisierung von Verkehrszeichen

Die Digitalisierung ist ein großes Thema – auch für Kommunen und Stadtverwaltungen. Optimierungspotenzial gibt es in verschiedensten Bereichen, wie z.B. der Verwaltung von Verkehrszeichen und Stadtmobiliar. Unser Tochterunternehmen oneIDentity+ hat unter dem Namen „KIV-digital“ (Kommunale Inventar Verwaltung) ein System entwickelt, das die digitale Verwaltung von Verkehrszeichen und weiterem Inventar in kommunalem Besitz ermöglicht. Ende Juni 2020 fiel der Startschuss für ein Pilotprojekt mit der Stadt Bedburg.

Digitale Inventarverwaltung per App

Gemeinden können mit der KIV-App ihre bestehenden Verkehrszeichen einfach und schnell mobil erfassen und so ein digitales Inventarverzeichnis erstellen. Anschließend können die Verkehrszeichen z.B. im Rahmen von Verkehrsschauen direkt vor Ort mit der KIV-App kontrolliert und entsprechende Prozesse dokumentiert werden.

KIV-digital setzt für die Inventarisierung eindeutige Codes ein, die auf den globalen und weit verbreiteten Identifikationsstandards von GS1 Germany basieren. Die Daten der Verkehrszeichen werden in einer zentralen Datenbank mit dezidierten Zugriffsrechten gespeichert.

Bedburg auf dem Weg zur „Smart City“

Ein Pilotprojekt ist Ende Juni 2020 in der Stadt Bedburg gestartet und läuft nun etwa drei Monate. Zum Start des Projekts wurden gemeinsam mit Bürgermeister Sascha Solbach die ersten Verkehrszeichen mit einem eindeutigen Code gekennzeichnet und per App mobil erfasst.

„Für die Stadt Bedburg ist dieses Pilotprojekt sehr spannend, da es uns zukünftig ermöglicht, Verkehrszeichen und ggf. auch sonstiges Mobiliar wie Sitzbänke oder Spielgeräte, digital zu verwalten,“ zeigt sich Sascha Solbach nach dem Termin begeistert von den sich bietenden Möglichkeiten.

Torsten Stamm, Fachdienstleister für Stadtplanung, Bauordnung und Wirtschaftsförderung ergänzt: „Ziel ist es, die seitens der Stadt zu pflegenden Objekte im öffentlichen Raum detailliert und jederzeit im Blick zu haben. Dies eröffnet viele Möglichkeiten für die Mitarbeiter der Stadt, aber auch insbesondere für die Bürgerinnen und Bürger, und zeigt an einem (noch) kleinen Beispiel den Weg der Stadt Bedburg in die digitale Zukunft auf.“

Die KIV-App ist für Android- und iOS-basierte Mobilgeräte verfügbar und wird nun gemeinsam mit Mitarbeitern der Stadt Bedburg getestet und weiterentwickelt.

Testteilnahme auch für andere Gemeinden möglich

Auch weitere Kommunen können an einem Pilotprojekt teilnehmen. Dabei wird in einem gemeinsamen Workshop zunächst die bestehende Lösung KIV-digital zur Inventarisierung, Kontrolle und digitalen Verwaltung vorgestellt. Das Team von oneIDentity+ kennzeichnet dann gemeinsam mit Gemeindemitarbeitern einen Tag lang Verkehrszeichen in der Kommune mit eindeutigen Labeln und erfasst diese mit der KIV App. Dabei werden auch weitere Anwendungsfälle wie z.B. Szenarien zur Bürgerbeteiligung und Potenziale zur weiteren Digitalisierung der Kommune aufgezeigt.

Nähere Informationen sind auf der Website www.kiv-digital.de verfügbar.

Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg (links), Guido Linden, GS1 Germany

Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg (links), Guido Linden, GS1 Germany

Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg (rechts), Guido Linden, GS1 Germany

Sascha Solbach, Bürgermeister Stadt Bedburg (rechts), Guido Linden, GS1 Germany

Screenshot KIV APP

Screenshot KIV APP

Screenshot KIV APP

Screenshot KIV APP

Screenshot KIV APP

Screenshot KIV APP