Weikersheim, 19. September 2017 – TecAlliance hat bei der Bereitstellung und dem Management von Kfz-Teile-, Reparatur- und Wartungsdaten weltweit Branchenstandards gesetzt. Gut ausgebildete IT-Fachleute sind für den Datenanbieter ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Um auch in Zukunft die Qualifikation der Mitarbeiter sicherzustellen und die Arbeitsbedingungen zu optimieren, setzt TecAlliance am Standort Weikersheim auf kreative Ausbildungsmethoden für Azubis sowie duale Studenten und ergänzt damit das vielfältige internationale Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten bzw. Studiengängen.

Üblicherweise orientiert sich die „Old Economy“ gerne an den fortschrittlichen Lösungen der IT-Branche. Dass der umgekehrte Weg auch zu interessanten Lösungen führen kann, zeigt TecAlliance mit der Einführung einer „Ausbildungswerkstatt“ für den Entwicklernachwuchs am Standort Weikersheim.

Kunden und Nutzer haben sich schnell daran gewöhnt, dass moderne Programme und Anwendungen immer mehr bieten und gleichzeitig immer komfortabler zu bedienen sind. Das bedeutet auf der anderen Seite aber auch, dass die Entwicklung und Programmierung solcher Systeme wesentlich komplexer werden. Zwar beginnen die Azubis im 1. Lehrjahr und die neuen Studenten erst mit den Grundlagen der Softwareentwicklung, doch ohne eine intensive Betreuung von Anfang an, sind die erforderlichen Kenntnisse, so die Erfahrungen von TecAlliance, in der üblichen Ausbildungszeit nicht zu erlangen.

In Weikersheim hat man sich auf eine alte industrielle Tradition besonnen und führt die zukünftigen Informatiker in einer „Ausbildungswerkstatt“ zusammen: Ein eigener, räumlich getrennter Bereich, ein hervorragend ausgestatteter „Think-Tank“ für 12 Teilnehmer und einem eigenen, für das Projekt neu eingestellten, Ausbilder. Das dürfte in der hiesigen IT-Branche eine wohl einzigartige Lösung darstellen. Diese Bündelung bietet im Vergleich zu der Verteilung der Azubis auf verschiedene Abteilungen viele Vorteile:

  • Der Auszubildende steht im Mittelpunkt und er wird intensiv betreut – er kann nicht vom Tagesgeschäft der betreuenden Mitarbeiter verdrängt werden
  • Die üblichen Abteilungsübergänge fallen weg, die Wissensvermittlung erfolgt kontinuierlich und trotz der um fast 60% höheren Anzahl von Azubis kann gewährleistet werden, dass alle Teilnehmer die gleichen Inhalte auf hohem Niveau vermittelt bekommen
  • Die Auszubildenden und Studenten können untereinander besser in Austausch treten und sich gegenseitig helfen, auch über Jahr- und Studiengänge hinweg

Auch die bisherigen Teams werden entlastet, da die Grundlagenvermittlung wegfällt und die zukünftigen Mitarbeiter später effizienter eingesetzt werden können. Damit der Praxisbezug für die zukünftigen IT-Spezialisten nicht wegfällt, gibt es ein Mentorenprogramm mit Azubis aus dem 2./3. Lehrjahr. Sie können hier ihre „on-the-job“ Erfahrungen einbringen und auch gezielt bei der Prüfungsvorbereitung helfen.

Wie es sich für eine „Werkstatt“ gehört, kommt auch das „Handwerk“ nicht zu kurz: Präsentationstechniken und ausgewählte Projektmanagement-Methoden, wie Agil nach Scrum, die besonders für die Software-Entwicklung geeignet sind, werden dort ebenfalls trainiert und intensiv angewandt.

Danach steht den Azubis und dualen Studenten – im wahrsten Sinne des Wortes – die Welt offen: Job-Rotation mit Einsätzen in den verschiedenen Standorten von TecAlliance, internationale Praxiseinsätze und Studiengänge bis in den Fernen Osten und die Zusammenarbeit mit Kollegen bzw. Kommilitonen verschiedenster Nationalitäten, sind nicht nur attraktiv, sondern eine Voraussetzung um heute fachlich mithalten zu können.

„Wir sind davon überzeugt“, so Kerstin Langohr (Group Manager Vocational Training) „dass wir mit unseren kreativen Ansätzen und der internationalen Ausrichtung nicht nur die Qualität und Effizienz der Ausbildung bzw. des Studiums maßgeblich steigern, sondern auch die Attraktivität der Tätigkeit wesentlich erhöhen.“ Für 2018 bietet TecAlliance noch weitere 25 Ausbildungs- bzw. Studienmöglichkeiten.

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Über TecAlliance

TecAlliance erfasst seit über 20 Jahren weltweit Fahrzeugdaten, Ersatzteildaten und Reparatur- und Wartungsinformationen. Die Daten werden herstellerübergreifend gesammelt, entsprechend dem TecAlliance-Standard aufbereitet und den Ersatzteilehändlern für die Bestellung und den Werkstätten für die fach- sowie sachgerechte Reparatur und Wartung von Fahrzeugen zur Verfügung gestellt. Diese vielfältigen Daten können mittels hochmoderner Lösungen bedarfsgerecht für verschiedene Marktteilnehmer gefiltert und ausgegeben werden. Als einer der weltweit führenden Anbieter setzt TecAlliance Marktstandards im Bereich der Ersatzteilinformationen und Fahrzeugbeschreibungen.

Mit dieser digitalen Daten- und Informationsbasis können die Werkstatt, der Handel und Teileindustrie höchst effizient zusammenarbeiten. Flotten- und Leasingunternehmen sowie Versicherungen profitieren von den OE-Vorgaben bei der Abwicklung der Wartungs- und Verschleißarbeiten.

Über die Jahre sind weitere Leistungen im Bereich der Prozessoptimierung hinzugekommen. Heute profitieren Teileindustrie, Teilehandel und Werkstätten weltweit von der breiten Datenbasis der TecAlliance-Plattformen, über die alle Liefer-, Nachfrage- sowie Freigabeprozesse integriert und effizient abgewickelt werden können. TecAlliance verbessert mit diesen Lösungen dauerhaft und nachhaltig die elektronischen Geschäftsprozesse zwischen den Partnern im Digital Aftermarket.

Bei TecAlliance arbeiten heute weltweit mehr als 500 qualifizierte Mitarbeiter aus 26 Nationen mit tiefer Branchen- und Fachkenntnis im Automotive Aftermarket laufend daran, Daten und Prozesse noch effizienter zu gestalten.

TecAlliance – die international treibende Kraft für Daten, Prozesse und integrierte Lösungen im Automotive Aftermarket.

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