Die Verfügbarkeit und der Zugang zu qualitativ hochwertigen Katalog und Reparatur & Wartungsinformationen sind der Schlüssel zum Erfolg im freien Kfz-Ersatzteilemarkt. Um den TecAlliance Kunden nachhaltig eine optimale Qualität der umfassenden TecAlliance-Datenbasis bieten zu können, arbeitet der Unternehmensbereich Information Management stetig am Ausbau und der Verbesserung des Datenqualitätsmanagements.

Ziel des Datenqualitätsmanagements ist das Planen und Sicherstellen der organisatorischen, methodischen, konzeptionellen und technischen Voraussetzungen, um Datenqualität im Sinne eines Vermögenswertes für die in der TecAlliance Division Information Management produzierten Informationsarten Fahrzeugdaten, Produktdaten, Lieferantendaten, Bestandzahlen sowie Reparatur- und Wartungsinformationen steuern zu können.

Um die proprietären OE-Daten nachhaltig in wertvolle Informationen für den freien Kfz-Ersatzeilmarkt überführen zu können, müssen die Prozesse im Information Management ständig weiterentwickelt werden. Hierzu werden z.B. die Daten, die von den Teileherstellern der Branche geliefert werden, von TecAlliance zu jeder Datenlieferung umfangreich validiert und quartalsweise nach definierten Kriterien im Rahmen einer Lieferantenbewertung bewertet. Die Bewertungsergebnisse werden den Teileherstellern zur kontinuierlichen Qualitätsverbesserung rückgemeldet. Diejenigen Datenlieferanten, die die entsprechenden Anforderungen auf besonders hohem Niveau erfüllen, werden mit dem Gütesiegel „TecAlliance Certified Data Supplier“ ausgezeichnet – derzeit etwa 70 Prozent der TecAlliance Datenlieferanten.

Die bisherigen Validierungs- und Bewertungsprozesse setzen dabei aber ausschließlich auf objektiv und maschinell messbaren Qualitätskenngrößen auf. Zusätzlich plant Andreas Assmann, Vice President Information Management Data Quality & Services, dem im Rahmen des Internationalen Datenlieferanten-Treffen geäußerten Wunsch der Kunden nachzukommen und neben der Validierung und Lieferantenbewertung noch weitergehende Qualitätsbeurteilungen der Lieferantendaten durchzuführen. 90 Prozent der rund 180 teilnehmenden Datenlieferanten hatten sich bei einer Liveabstimmung für dieses Vorgehen ausgesprochen.

Ab dem ersten Quartal 2017 werden daher auch subjektive Qualitätsbewertungen vorgenommen, die konkrete Messergebnisse zu den folgenden zehn besonders relevanten Dimensionen der Informationsqualität liefern: Fehlerfreiheit, Glaubwürdigkeit, eindeutige Auslegbarkeit, einheitliche Darstellung, Objektivität, Übersichtlichkeit, Verständlichkeit, Relevanz, Umfang und Vollständigkeit.

„Bereits heute gibt es bei TecAlliance eine ganze Reihe von Validierungs- und Bewertungsmaßnahmen, mit denen wir die bestmögliche Datenqualität für unsere Kunden erreichen wollen. Trotzdem äußern unsere Kunden leider Kritik an einigen Katalogdaten. Deshalb werden wir zusätzlich auch eine subjektive Bewertung der Lieferantendaten aus Anwendersicht vornehmen. Auf Basis der zehn für Katalogdaten besonders relevanten Dimensionen der Informationsqualität soll so ermittelt werden, auf welche Probleme und Schwachstellen die Anwender in der täglichen Arbeit stoßen, damit die Datenlieferanten ihre Daten in diesen Bereichen optimieren können“, erklärt Assmann.