Der Großhändler Picard beliefert den Fachhandel für Wälzlager und Lineartechnik weltweit. Um die eigenen Prozesse bestmöglich abzusichern und effektiv zu gestalten, nutzt das innovative Unternehmen aus Bochum seit März die Serviceplattform oneIDentity+. Dazu nutzt der Händler die bereits umfangreich gekennzeichneten Produkte verschiedener Lieferanten von Schaeffler über SKF bis hin zu Timken oder Nachi, um die Echtheit der Ware beim Wareneingang zu überprüfen. Darüber hinaus werden alle erfassten und geprüften Produktcodes automatisch im Warenwirtschaftssystem von Picard gespeichert. In Zusammenarbeit mit oneIDentity+ wurden automatisierte Schnittstellen eingerichtet, um die Codes abzurufen und weitere Produktinformationen bereitzustellen.

Neben der Verwendung von bereits vom Hersteller gekennzeichneten Produkten markiert Picard auch eigene Endprodukte der Lineartechnik, um seinen Kunden detaillierte und produktspezifische Informationen in digitaler Form zur Verfügung zu stellen.

Picard arbeitet derzeit gemeinsam mit oneIDentity+ an der Implementierung von flächendeckenden Produktscans im Versandbereich. Neben der Produktverifizierung liegt hier der Schwerpunkt auf der Dokumentation von Liefer- und möglichen Rückgabeprozessen und damit deren Absicherung. Mit dem eindeutigen Nachweis der versandten Produkte können mögliche ungerechtfertigte Retouren identifiziert und damit Umsatzverluste sowie die nachteilige Vermischung des eigenen Bestandes vermieden werden.

„Mit den Dienstleistungen von oneIDentity+ und auf der Basis der in unserer Branche bereits weit verbreiteten serialisierten Kennzeichnung von Produkten können wir als Picard eine Vielzahl von Optimierungspotenzialen nutzen. So konnten wir kosteneffizient und zielgerichtet unsere Prozesse sichern und mehr Transparenz entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette gewinnen. Wir freuen uns, dass wir der erste Händler sind, der das System umfassend nutzen kann. Wir erwarten signifikante Auswirkungen auf unser Tagesgeschäft“, erläutert Jan Kruse (Geschäftsführer |Picard) die Motivation und Auswirkungen der Zusammenarbeit mit oneIDentity+.

„Da dieses Potential auf eine Vielzahl von Händlern übertragen werden kann, erwarten wir als oneIDentity+ durch die Implementierung und den umfassenden Einsatz bei Picard ein zunehmendes Interesse aus diesem Kundensegment“, so Dr. Daniel Dünnebacke (COO | oneIDentity+), der optimistisch auf die weitere Geschäftsentwicklung blickt. „Insbesondere im automobilen Aftermarket können Händler über die oneIDentity+ Plattform bereits heute auf über 2,5 Milliarden Produktcodes von mehr als zehn führenden Herstellern zugreifen. Und die Tendenz ist steigend. Ein Potenzial, das es zu nutzen gilt.“